als Vorschlag - Porno im Exil?

March 28th, 2008

pornoinzige, was mich als Frau persönlich an Pornografie nervt ist:
Man streift sorglos durch die Welt, TV, Zeitungskiosk oder durchs
Internet und ob man will oder href=”http://www.sexy-tipp.to/forum/temple-pleasure-basel/1197-porno-josy-temple-pleasure-basel.html”>nicht, sieht man ständig nackte Frauen,
kaum Männer. Das erweckt einfach den Eindruck, als sei es eine
typische Rolle von Frauen, Sexobjekte darzustellen. Auch wenn
vielleicht das Interesse von Frauen weniger hoch ist (aber es
steigt!), so würde es mir absolut reichen, wenn wenigstens zwei
drittel oder auch nur ein viertel nackte Männer zu sehen wären. Dass
ich nicht gefragt werde, ob ich das überhaupt sehen will, ist auch so
eine Sache, aber davon mal abgesehen. Gerade auf den Portalseiten
wäre es doch kein Problem. Wenn dann die gleiche Pornoseite sowohl
von Männern, als auch von Frauen besucht würden, weil sich Frauen nun
auch davon angesprochen fühlen, dann kann das doch nur zur realen
Verständigung in Punkto Sexualität zwischen den Geschlechtern
beitragen. Auch wenn die Frauen das Angebot nicht wahrnehmen, so
wissen sie es sicher trotzdem zu schätzen, dass da auch mal an sie
gedacht wird und die Verteilung nicht immer so ist: Er ist der
Konsument. Sie ist die Ware.
Ich muss sagen, dass die in der Werbung in diesem Punkt schon viel
weiter sind. Dort spülen und waschen mittlerweile sehr häufig die
Männer. Man sieht auch immer öfter knackige Männerpos. Die Frauen
sind Bankcheffinnen oder ähnliches und wollen nicht deshalb eine neue
Waschmaschine, weil es die Erfüllung ihrer tiefsten Frauenträume ist,
sondern weil sie keinen Bock auf scheiß Hausarbeit haben und daher
eine gute Waschmaschine brauchen, die ihnen die lästige Arbeit
erleichtert. Ich finde die heutige Werbung ist sehr gleichberechtigt
geworden. Trotzdem ist es immer noch Werbung, die uns zum Kaufen
überreden soll und nicht etwa zu mehr Menschenfreundlichkeit. Der
Anspruch des Zwecks ist nicht gestiegen, aber die Rollenklischees
sind mehr und mehr aufgelöst. Da sollte sich die Pornoindustrie mal
ein Beispiel dran nehmen!

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