Umdenke - Porno im Exil?
Monday, April 7th, 2008pornoeutzutage entstehenden
> wirtschaftlichen Probleme als einen Faktor genannt, der einem
> heutzutage die Entscheidung für Kinder schwerer macht - und du
> entgegnetest, früher hätten die Leute auch nicht mehr Geld gehabt.
Früher bekamen die Leute einfach Kinder, weil es irgendwie zum Leben
dazu gehörte. Heute haben sie entdeckt, dass das Leben ohne diese
Verantwortung viel günstiger und netter sein kann. Daher gibt es nun
heute überhaupt erst ein Problem der gerechten Behandlung von Leuten
mit oder ohne Kindern. Ich redete hier von einem Egotrip in der
Richtung: Nicht für zukünftige Generationen sorgen, sondern sich
lieber selber ein schönes Leben machen. Da war die Denke früher
diesbezüglich einfach anders. Früher waren eigene Kinder nötig, um
die Versorgung im Alter zu sichern. Seit dem Rentensystem ist es so
nicht mehr nötig. Dabei überlegen sich aber die wenigsten, dess sie
heute für die jetzigen Rentner einbezahlen und später die nächsten
Generationen für sie einbezahlt. (Da Hausfrauen und Mütter gar nicht
mitmachen, sind die besonders gekniffen s.u.)Generationenvertrag ist
davon abhängig, dass es auch nachfolgende Generationen gibt.
Bewahrheiten sich die negativen Prognosen (was ja nicht sein muss,
aber im Moment ist noch keine Kehrtwende auszumachen), dann müssen
dann immer weniger Junge für immer mehr Alte bezahlen. Ob nun
Zuwanderer bereit sind, für unsere Alten und ihre eigenen zu
arbeiten, ist noch die Frage.(hat auch ein bisschen was von einer
neuen Art von Ausbeutung. Da haben sich Leute in anderen Ländern
abgequält, ihre Kinder durchzubringen, die dann hier für unsere
reichen Alten sorgen, die sich ohne Kinder ein schönes Leben gemacht
haben. Wie wäre es mit einer Patenschaft für Kinder aus armen Ländern
für Leute ohne Kinder?)
Ob man nun keine Kinder will, oder keine bekommen kann, ist für das
benötigte mehr Geld, was man mit Kindern braucht oder ohne Kinder
nicht braucht, irrelevant. Zur Zeit stehen sich steuerlich die
Ehepaare ohne Kinder am besten. Heiraten lohnt, Kinder bekommen
schadet. Zudem erhält eine Hausfrau bei Tod des Ehegatten auch nur
68% seines Rentenanspruches. Stirbt sie zuerst, dann bekommt er die
ganzen 100%.