Ja, aber…. - Porno im Exil?
Tuesday, April 15th, 2008porno Verbot von Pornobildern ist nur der Auswuchs genau dieses
> Mechanismus und fördert auch die Prostitution, weil eben wie oben
> beschrieben das System selbst Prostituierte hervorbringt -
Ich bin ja gar nicht fuer ein Verbot, ich finde nur, dass es ein
recht erbaermliches Bild unserer Gesellschaft zeigt, dass sich
einsame Menschen vor schlechtgemachten Bildchen, ein einsames
Vergnügen bereiten, wo doch Sex eigentlich Hormone ausschüttet, die
das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Das ist doch traurig, oder?
> Diese Chancen der Frauen sich aus diesem Korsett zu befreien und ihr
> Leben selbst in die Hand zu nehmen und damit auch selbst ihre
> Sexualität frei zu leben nahmen sich die Frauen in der Vergangenheit
> oft selbst wieder weg in dem sie Porno mit Gewalt gleich setzten
Das ging wirklich oft nach hinten los, allerdings hat es tatsächlich
etwas Entwürdigendes, wenn man an jeder Straßenecke und im TV und
Internet ständig Frauen sieht, die auf ein rein körperliches Werkzeug
zum Dienste der männlichen Befriedigung reduziert werden. Da bekommt
man manchmal so eine Abneigung gegen, die ständig sehen zu müssen,
dass man spontan zu der dummen Idee verleitet wird: “Weg mit dem
Dreck!” Ich kann die Emanzen durchaus verstehen, aber der Weg ist
nicht richtig gewählt. Die sollten besser zum Ausgleich
flächendeckend Pornos mit nackten und ebenso reduzierten Männern
verbreiten. Vielleicht würde dann so manchem Mann ein Licht aufgehen.
Auf der Reeperbahn sind sie da weiter. Im Dollhaus tanzen immerhin
ein drittel Männer auf den Tischen. Ob mir das gefällt, ist eine
Frage, aber es gibt zumindest keinen Grund, sich zu beschweren.
> Auch behaupte ich dass Frauen wesentlich öfter den Erziehungsurlaub
> in Anspruch nehmen hat den Grund der Bequemlichkeit seitens der
> Frauen -
Naja, ich glaube in vielen Kreisen gelten Männer einfach noch als
Weicheier, wenn sie das übernehmen und wer schämt sich schon gerne.
>
> Das Verbot der Pornografie ist nur ein Mittel diesen
> Zustand zu erhalten und die Töchter zu Müttern zu erziehen die mit
> Sex am besten nichts zu tun haben.
Dann müßte aber eine alternative Pornografie für Mädels her. Was
sollen die, wenn sie nicht lesbisch sind, mit nackten Weibern
anfangen?
>
> Ich bin dafür die Prostitution zum Beruf zu erklären - damit würden
> auf einen Schlag alle Huren den Status erhalten der ihnen in einem
> Patriachat gebührt -
Ja, aber: 1. Gut Kohle und keine Ausbeutung 2. Gute Kontrollen, dass
es sich nicht um Zwangsprostituierte aus Frauenhandel handelt 3.
Supervision von Psychologen, denn die haben nicht selten mit echt
gestörten Typen zutun. 4. Sie bekommen ein Grundgehalt, sodaß sie
nicht gezwungen sind, jeden zu akzeptieren, sondern auch ablehnen
können (Wenn ich mir überlege, was es für ekelhafte Typen gibt.)