Archive for May, 2008

Vergnügen - Porno im Exil?

Wednesday, May 28th, 2008

pornoist ja nicht so, daß niemand mehr Kinder mögen würde. Sondern es
> ist doch so, daß viele Leute ernsthaft bezweifeln müssen, ob ihre
> Freizeit und ihr Einkommen ausreichen, um ein Kind großzuziehen und
> ihm dabei die nötige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und dabei noch
>
einigermaßen über die Runden zu kommen. Das geht so weit, daß man bei
> vielen Eltern eher feststellen müßte, daß sie Kinder kriegen, obwohl
> sie das gerade nicht sicherstellen können. Woran liegt es?
Die hatten früher auch nicht mehr Geld. Da gehörte das Kinder
bekommen einfach dazu. Heute sind viele mehr auf dem Egotripp. Keiner
will mehr Verantwortung übernehmen und dazu gehört eben auch, da es
alleine viel schwieriger ist, dass man zu seiner Partnerschaft hält.
Heute ist aber Vergnügen angesagt und da gibt die Pornoindustrie
eigentlich genau das falsche Beispiel. Für die Natur hat Sex nunmal
den Sinn, sich zu vermehren. Gerade bei Pernos ist es aber völlig von
diesem Sinn losgelöst. Man möchte sich am liebsten nicht mehr binden
und Hauptsache Spaß. Wir leben eben in einer Spaßgesellschaft. Je
mehr Leute sich aus der Verantwortung rausklinken, um so schwieriger
für die, die es noch machen. Wieso soll man einen Arbeitnehmer mit
Familie einstellen (ist unflexibler und braucht mehr Geld) oder einer
Familie eine Wohnung vermieten, wenn man auch genug ohne Familie
findet?

Trieb und Beherrschung - Porno im Exil?

Monday, May 26th, 2008

porno eigentliche Trieb ist wohl angeboren. Aber wie man ihn abbaut
> wird erlernt.
Nicht ganz. Schon das Wort “Trieb” ist bereits irreführend. Nennen
wir es besser Bedürfnis und die Ansiedlung der sexuellen Lust im
gleichen
teil des Gehirns, wo sich auch alle anderen Gefühle
befinden, legt nahe, dass es sich eher um ein Gefühl handelt. Alle
anderen Gefühle sind ebenfalls angeboren, jedenfalls die
Grundgefühle. Ich sehe es eher so, dass man ständig mit der
Möglichkeit eines dieser Gefühle lebt. Man läuft quasi ständig mit
der Möglichkeit sexueller Erregung u.s.w. durch die Welt, ist also
ständig latent erregt aber auch latent wütend, traurig, fröhlich
u.s.w. Schlüsselreize oder auch Phantasien, die erlernt werden,
bringen es zum Ausbruch (was auch für Angst gilt), man hat es aber
selber im Griff, sofern man es gelernt hat, mit seinen Gefühlen
umzugehen, sich drauf einzulassen oder auch nicht. Es muss also
keinesfalls Beherrschung oder Verdrängung sein. Es kommt nicht selten
vor, dass man in einer gefährlichen Situation erst dann Angst
bekommt, wenn man sich darüber klar ist, dass man jetzt eigentlich
Angst haben müßte. Man muss sich also drauf einlassen. Manche
Menschen müssen sich bei Wut beherrschen, um nicht gewalttätig zu
werden. Andere brauchen sich bei gleicher Wut nicht zu beherrschen,
weil sie gelernt haben mit ihrer Wut so umzugehen, dass sie gar nicht
auf die Idee kommen, zur Gewalt zu greifen. Jedem juckt auch wohl
ständig latent der Rücken. Erst wenn ich daran denke, habe ich aber
das Bedürfnis nach Rückenkratzen. Wenn man gerade keine Gelegenheit
zum Sex hat, ist es absolut dämlich, sich mit Pornos und Phantasien
hineinzusteigern. Genausogut, aber das haben manche nicht gelernt,
kann man dem einfach keine Aufmerksamkeit schenken und vergißt es
dann einfach. Dazu ist oft nicht einmal bewußte Ablenkung nötig.
Gerade, wenn man sich vorgenommen hat, abzunehmen, denkt man den
ganzen Tag ans Essen. Erst durch dieses bewußte Selbstverbot kommt
das Gefühl zustande, dass man sich nun zwanghaft beherrschen müßte.
Manchmal nimmt man hingegen ganz unbewußt ab, weil man einfach
vergißt, ans Essen zu denken. Das erklärt dann auch, wieso sich
Dinge, die verboten sind, besonders viel Aufmerksamkeit verschaffen.
Es gibt durchaus Menschen, die trotz Gelegenheit zum Sex, lieber ihre
Aufmerksamkeit auf ein Hobby richten und erst, wenn sie damit
“fertig” sind, ihnen wieder auffällt, dass da ja noch was war. “Willi
(Du kennst den Comic sicher)” ruft vergebens “Hallo ich bin auch noch
da”, denn Chef hat gerade keine Zeit und hört ihm gar nicht zu. Bei
manchen Männern hat allerdings Willi die Chefposition eingenommen.
Das ist aber keine Naturgegebenheit.
Trieb klingt immer so, als sei man diesem ausgeliefert und kann sich
bestenfalls dagegen wehren. So ist es aber nicht. Man kann es selber
ganz locker im Griff haben, sich auf latente Bedürfnisse einzulassen
oder nicht. Dazu braucht es keine große Willensanstrengung, wenn man
den Umgang damit gelernt hat.

Sehe ich nicht so - Porno im Exil?

Sunday, May 25th, 2008

pornowie die pornografie füllt auch eine prostituierte die lücke aus,
Wie du aber im Artikel gesehen hast, ist es bei der Prostitution oft
nicht freiwillig.
> die aufgrund der NACHFRAGE entsteht. und damit tut sie nicht nur
> ihrem kunden und ggf. sich selbst, sondern auch der gesellschaft
> einen sehr grossen dienst, denn sonst könnte man sich vor
> vergewaltigungsopfern wohl kaum mehr retten.
Das ist völliger Blödsinn, denn Vergewaltigung hat absolut nichts mit
Abbau von sexueller Erregung zutun:
“Die Intensität sexuellen Verlangens
und Erlebens sowie das Ausmaß der Befriedigung hängt von in der Regel
nicht
bewussten
und erkennbaren, oft nur aus der Biographie verständlichen
symbolischen Bedeutungen einer sexuellen Handlung ab und nicht etwa
von der
Stärke des ‘Triebdruckes’.” Sexualität und Perversionen können also
eine Art
umgeleitete Feindseligkeit darstellen, aus der letztlich eher
aggressive als
sexuelle Handlungsziele entstehen.”
>
>
>

Blödsinn??? - Porno im Exil?

Sunday, May 25th, 2008

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Das ist völliger Blödsinn, denn Vergewaltigung hat absolut nichts mit
Abbau von sexueller Erregung zutun:
“Die Intensität sexuellen Verlangens
und Erlebens sowie das Ausmaß der Befriedigung hängt von in der Regel
nicht
bewussten und erkennbaren, oft nur aus der Biographie verständlichen
symbolischen Bedeutungen einer sexuellen Handlung ab und nicht etwa
von der
Stärke des ‘Triebdruckes’.” Sexualität und Perversionen können also
eine Art
umgeleitete Feindseligkeit darstellen, aus der letztlich eher
aggressive als
sexuelle Handlungsziele entstehen.”

Aus welcher Quelle stammt denn das? Wenn schon Zitate dann bitte
richtig.
Wissenschaftlicher sind sich gemeinhin einig, dass Vergewaltiger
wesentlich weniger über Sex wissen als aufgeklärte Menschen. Und da
durch dieses Nichtwissen falsche Vorstellungen entstehen, z. B. das
Frauen nur zum bumsen da sind, entstehen solche Straftaten … weil
es in deren Gedankenwelt eben normal ist Frauen zu nehmen … ohne zu
fragen.
Darüber gibt es inzwischen auch einige Dokumentationen. Hab leider
die Quellen nicht mehr. Die werde ich mir aber wieder suchen. Dort
wurden Vergewaltiger mit den Opfern zusammen gebracht und dabei kamen
genau diese Erkenntnisse heraus.
Agressive sexuelle Handlungen gegenüber anderen Menschen entstehen
durch restrikten Umgang mit Sexualität.
Sexualität ist ein normales menschliches Bedürfnis wie essen und
trinken. Hier von Symbolik zu sprechen wenn durch mangelnde
Aufklärung Aggressionen abgebaut werden müssen … naja -
Kaffeesatzlesen ist da sicher effektiver.
herby

Biologie und Kultur - Porno im Exil?

Sunday, May 25th, 2008

aber eine männliche
> Schwanzgesteuertheit und einen darinliegenden krassen Unterschied zur
> weiblichen Sexualität kannst du damit sicher nicht begründen, vor
> allem nicht, daß “mann” auch irgendwie der Schuldige daran sei
Ich sagte nicht, dass Männer von Natur aus schwanzgesteuert sind,
sondern weil sie das so lernen, es zu sein.
>
> Die von dir genannten Beispiele, in der die Reizwirkung des Mannes
> auf die Frau thematisiert wird, unterscheidet sich nur graduell von
> der umgekehrten Situation. (Warum thematisierst du übrigens keine
> Situationen, in denen solche Reize dann doch mal bei der Frau Lust
> auslösen? Gibt es die nicht? Worin unterscheiden die sich von der
> umgekehrten Konstellation?) Ich kenne genug Männer, die zum Beispiel
> gerade auch einschlägige weibliche “Supermodels” unsympathisch und
> uninteressant bis hin zu unattraktiv finden und bei deren Anblick,
> weder in der Abbildung noch in realitas, irgendwie “geil” würden. Das
> hat mit der individuellen Prägung der Reizempfänglichkeit zu tun, und
> die kann sich beim Mann wie bei der Frau so oder so entwickeln.
Stimme ich zu und ich habe das “schwanzgesteuert” als Provokation
gemeint, denn die meisten Männer, mit denen ich zutun habe, reagieren
tatsächlich auch auf die gesamte Ausstrahlung der Frau (sonst wäre
ich auch schon ins Kloster gegangen). Einige scheinen aber der
Ansicht zu sein, es läge in der Natur des Mannes, auf losgelöste
Körperteile als Reize zu reagieren und da wären wir wieder beim
Thema: Pornografie und Niveau
>
> Daß Männer insgesamt tendenziell weniger wählerisch sind und sich von
> weiblichen Reizen tendenziell eher und öfter angesprochen fühlen
> mögen als umgekehrt, das wiederum hat *auch* biologische Gründe,
> wenngleich die auch durch unterschiedlichste gesellschaftliche
> Phänomene, von denen Pornographie nur eines ist, noch verstärkt
> werden. Zum Teil aber eben auch evolutionär bedingt durch das
> Reproduktionsverhalten hunderttausender von Jahren, wie es Kabe
> plausibel dargelegt hat, und darunter auch ein sehr naheliegender
> Grund: das menschliche Weibchen ist nun einfach auch ganz objektiv
> mit zahlreicheren wie auch ausgeprägteren visuellen Reizen
> ausgestattet als das Männchen, es ist sozusagen von der Evolution
> einfach in größerem Maße als das Männchen dazu vorgesehen, *auch*
> durch seine visuellen Reize zu werben, und es wäre geradezu
> unlogisch, wäre das Männchen dann nicht auch bereits genetisch mit
> einer entsprechenden Empfänglichkeit dafür ausgestattet.
Nicht nur bei Vögeln sind es die Männchen die mit buntem Federkleid
auf sich aufmerksam machen. Bei Löwen reagieren die Weibchen auf
Farbe und Dichte der männlichen Löwenmähne. Es gibt bei Menschen
Völker, wo sich die Männer für die Frauen schminken und ihnen ihre
Körper präsentieren. Es gibt nicht wenige Beispiele, wo alles anders
oder gar umgedreht ist. Entweder sind dort die biologischen Gesetze
außer Kraft oder sie spielen für Menschen generell nicht so eine
große Rolle, sodaß all diese Varianten innerhalb der menschlichen
Biologie möglich sind.
>
> Und nochmal kurz zu der Reiz-Lust-Verhaltens-Kette. Ich erinnere mich
> dunkel an eine frühere Diskussion, da hast du auch schon, wenn ich
> mich nicht irre, Reiz, Lust und das darauffolgende Verhalten ein
> bißchen durcheinandergeworfen. Zuerst kommt doch der Reiz, und Reize
> entstehen unwillkürlich.
Nein: Erstens werden sie erlernt, befinden sich dann aber tatsächlich
meistens im Unbewußten. Zweitens spielen Phantasien, Erinnerungen und
Imagination für die Lustbildung bei Menschen sicher oft eine größere
Rolle, als die Reize. Phantasien hat man meist gewollt bewußt.
Drittens kommen die Reize auch nicht immer an. Ein leidenschaftlicher
Programmierer, der gerade kurz vor der Lösung ist, wird die sexuellen
Reize in seiner Umgebung einfach nicht registrieren. Das heißt, man
muss schon “empfänglich” sein, was man nicht immer aber auch
willendlich steuern kann.
Außerdem: Erstens wird auch das Sexualverhalten erlernt. So weiß man
von Kasper Hauser und auch Primaten, die ohne soziale Kontakte
aufgewachsen sind, dass sie zwar masturbieren, aber keinen Sex haben.
Zweitens: Biologisch unterscheiden sich Männer und Frauen gerinfügig
(XX,XY Chromosom, Östrogen und Testosteron nur in der Menge). Bis zur
7.Woche sind alle Föten neutralen Geschlechtes. Die Geschlechtsteile
bilden sich aus den gleichen Grundlagen. Bei Hormonstörungen der
Mutter kommt es vor, dass ein Zwitter, ein XX-Baby mit Penis oder ein
XY-Baby mit Scheide geboren wird. Drittens: Das “Lustzentrum”
befindet sich dort im Gehirn (und funktioniert auch so), wo sich auch
alle anderen Gefühle befinden, die ebenfalls einen biologischen Sinn
haben.(z.B. Gefahr, Angst, Flucht)Es sind also, wenn auch komplexe,
Emotion und keine “Triebe” in dem Sinne.
Meine These lautet daher. Die biologischen Unterschiede haben nur
eine geringe Bedeutung für das Sozialverhalten, also auch
Sexualverhalten. Sie bieten ledigtlich die Grenzen der Möglichkeiten.
Die heutige These 8die natürlich nicht mehr alle befürworten aber
mehr, als man denkt)ist ganz schön paradox: Männer können besser
logisch und sachlich denken, während sich Frauen mehr von Emotionen
leiten lassen, während es in sexuellen Dingen genau umgekehrt ist,
nämlich Männer lustbestimmter sind und Frauen lustreduziert. Sehr
merkwürdig!
Der Unterschied zwischen Männern und Frauen wird größtenteils
gemacht, aber das hat auch seinen Sinn, denn Unterschiedlichkeit
bringt einfach mehr Spannung. So finden alle Kinder vor der Pubertät
das andere Geschlecht blöd, vielleicht deshalb, um sich in der
Pubertät als andersartige, reißvolle sexuelle Wesen
wiederzuentdecken.
Diese These, die wohl genausowenig endgültig beweisbar ist, wie die,
dass das Verhalten in der Art biologisch begründet ist, wie hier
beschrieben, hat aber den Vorteil, dass die Gleichschaltung von Mann
und Frau nicht sinnvoll ist, aber die Art, wie sie sich
unterscheiden, variabel. Ein Mann braucht keine Pornografie wegen
seiner Biologie und auch keine Prostitution. Genauso könnte es
umgekeht sein. Das heiß, die Unterschiede, so wie sie zur Zeit
geartet sind und nicht zu wenigen Problemen führen (Vergewaltigung,
Machverhalten, Frauenhandel u.s.w.), könnten auch ganz anders geartet
sein. Die Biologie macht da nicht so strenge Vorgaben (wie man an
anderen Völkern sehen kann)

Re: Sex ist nicht Porno - Kanonisches Nein zu .sex

Saturday, May 24th, 2008

Moin,
> Nein halt stopp, Sexualität ist natürlich “im Internet” nicht
> möglich, aber deren Beschreibung und Auseinandersetzung und
> Aufklärung über sie. Das ist wunderbar, gewünscht und schön.
> Jedenfalls aus meiner Sicht.
Ich finde auch nichts Schlimmes an Erotik oder Sexualität. Durch
dieses Beschmuddeln und Beschweigen wird mehr Schaden angerichtet als
sonstwas. Sexualität gehört zum Menschen wie sein täglich Brot.
Verteufeln oder Verschweigen sind da absolut unsinnig, das führt nur
zu Scham, psychischen Störungen und was weiß ich. Oder was soll sich
ein junger Mensch denken, wenn er hört, dass Sex schmutzig, pfui und
bäh sei, er aber danach verlangt und so Schuldgefühle entstehen, dass
er nach “so etwas” verlangt?
> Allerdings möchte ich bitte nicht über die Definition von “Erotik”
> streiten, da versteht sowieso jede/r was anderes drunter, nicht wahr?
Erotik ist IMHO immer abhängig von der Situation. Da kann dann auch
schon eine Berührung oder ein Kuss wesentlich erotischer sein, als
der Akt an sich.
> Sexualität, kurz Sex, ist da wohl genauer definiert. Hoffe ich. Wobei
> ich die Definition nicht liefern kann, und wie gesagt will ich ja
> eigentlich auch gar nicht über Definitionen reden.
Sex ist das, was zwei erwachsene oder mindestens im ähnlichen Alter
befindliche Menschen miteiander tun, um ihre Lust zu befriedigen,
Punkt. Wobei das mit dem ähnlichen Alter sich auf die untere
Altergrenze bezieht, nach dem 18. Lebensjahr kann es da ja durchaus
variieren, z.B. Sie 28 und Er 50 oder sowas.
> Wegen der Tittenbilder und des gestörten Verhältnis zur Nacktheit
> gebe ich dir total recht. Leider verkauft sich alles mit
> Tittenbildern besser. Eher eine Folge von mangelnder
> Auseinandersetzung über Sex als eine Folge von zu viel Diskussionen,
> oder?
Ja. Man sagt inzwischen unter Sexualforschern und Seualtherapeuten,
dass wir zwar allerorts mit Sexualität und Nacktheit konfrontiert
werden, in der Single-Leistungsgesellschaft unserer Zeit aber immer
weniger Sex aktiv und lustvoll praktiziert wird. Das liegt wiederum
zum großen Teil daran, dass die Medien beiden Geschlechtern
Zerrbilder implantiert haben, wie der “optimale Partner” zu sein hat,
damit er des Beischlafs “würdig” ist, s. Beauty-Magazine,
Diätenwahnsinn, Schönheits-OPs, Sexualmedikamente wie Viagra etc. pp.
MfG
ZOMTEC

Schlichtes Gemüt - Porno im Exil?

Saturday, May 24th, 2008

pornoFolge: Keine Klicks - kein Geld, kein Geld - nächste Insolvenz oder
> > die Schnorrerkultur geht den Bach runter und es muß wieder für das
> > kleinste Angebot im Netz bezahlt werden!
>
> Es gab kostenfreie Angebote im Netz schon lange, bevor die Kommerz-
> und Pornowelle drueberweggebraust sind. Nur wollte sich damals nicht
> jeder Anbieter gleich eine goldene Nase verdienen.
>
> Also was heisst wieder? Fuer das meisste Gelumpe im Netz ist noch nie
> bezahlt worden. Es gibt immer nur Versuche, das durchzudruecken, und
> ausserdem tonnenweise Herbeireder, die behaupten, es muesse endlich
> eine Abkehr von den kostenfreien Angeboten geben.
>
> Von mir aus kann das alles wieder so werden wie frueher. Das Internet
> ist kein Goldesel, Angebote von Heise, Spiegel, etc. sind mit wenig
> Aufwand betrieben eine Ergaenzung als Service fuer die offline
> Kunden, ein paar Leutchen stellen aus purer Freude daran einige
> Bilder (Fantasy, Erotik, etc.) ins Netz, Spam war ein gescheitertes
> Experiment von zwei verrueckten Amis, In Newsgroups kann man immer
> noch mindestens genau so viele gute Beitraege wie Schrott finden …
>
> wird es so wie so nicht … aber man kann ja noch traeumen.
>
> :o)
> Eagle

Fakten bitte - Porno im Exil?

Saturday, May 24th, 2008

pornor AWMN steht derzeit an dem Punkt, wo der IVNM auch noch vor kurzem
> gestanden hat: Vor der Gründungsversammlung.
Da stand der IVNM nicht vor kurzem vor, sondern schon vor längerer
Zeit.
> Daher verbitte ich mir solche unqualifizierten Aussagen, der AWMN
> wäre nur ein Gütesiegel !
Er ist faktisch zur Zeit nichts weiter, als ein privater
Zusammenschluss, ob Sie sich das jetzt verbitten oder nicht.
> Derzeit liegen sämtliche Unterlagen dem Finanzamt vor, wegen der
> Prüfung der Gemeinnützigkeit als eingetragener Verein. Nach der
> Rückmeldung durch das FA Köln findet die Gründungsversammlung statt
> und dann folgt die Anmeldung beim Amtsgericht als “e.V.”.
Das entspricht meiner Aussage, dass Sie faktisch noch ein privater
Zusammenschluss einiger weniger Webmaster sind.
> Ebenso ist es falsch das der AWMN nur aus sieben Mitgliedern bestehen
> würde. Die vielzitierten sieben Mitglieder sind lediglich Webseiten,
> die das Gütesiegel des AWMN erhalten haben. Weitere Anträge liegen
> vor, konnten jedoch aufgrund der aktuellen Lage noch nicht bearbeitet
> werden.
Ein privates Gütesiegel, sag ich doch.
> Uns liegen derzeit ca. 30 - 40 Vormerkungen/Anfragen von Unternehmen
> vor, die darauf warten das die Vereinsgründung vollzogen ist um dann
> unserem Verein beizutreten.
>
> Wir werden also mit mehr als 7 Mitgliedern starten.
Man könnte hier Winston Churchills Zitat “Traue nur den Statistiken,
die Du selbst gefälscht hast” entsprechend anpassen. Mit Zahlen um
sich werfen, die nicht belegt sind kann jeder.
> Ebenso wird sich der Name des Vereines ändern. Mit der
> Vereinsgründung wird aus dem AWMN der
>
> IVEW - Interessenverband europäischer Webmaster
Die Ankündigungswebsite ist mir bekannt und ich halte den Namen,
aufgrund fehlender Legitimation durch zumindest einen größeren Teil
europäischer Webmaster, für nicht angebracht.
> um auch den Anfragen von Webmastern aus dem deutschsprachigen Europa
> und den Non-Erotik Webmastern gerecht zu werden.
>
> Der IVEW sieht seine Aufgaben primär in der Aufklärung des Erotik-,
> Non-Erotik-Webmasters wie auch den Kunden in Bezug auf rechtliche
> Probleme und Vorgaben.
Entschuldigen Sie bitte, aber da sage ich nur “Schuster, bleib bei
Deinen Leisten”. Ich wage hier einmal zu bezweifeln, dass
entsprechende Ressourcen bei Ihnen vorhanden sind, um alleine die
vielfältigen Fachbereiche des Non-Adult-Internets ausreichend
behandeln zu können, oder sollen das auch wieder Alleingänge eines
Herrn Wenzel werden, der mehr durch persönliche Aussagen, als durch
die der Webmaster glänzt?
Es ist doch eine Tatsache, dass sich einige Webmaster und Unternehmen
von Ihrer aktuellen Aktion wieder distanziert haben, nachdem Sie ohne
Rücksprache mit irgendwem bei Heise-Online Aussagen getätigt haben,
die der Branche eher schaden als nützen.
Ich persönlich halte die Aktion übrigens für einen absoluten Schuss
in den Ofen. Die Aktion heißt zwar “Wir wollen bleiben”, nimmt sich
aber im Konsens aus wie “Hilfe, die wollen mir ans Geld”. Genau das
hat die Branche gebraucht. Gratuliere.

Wieso denn? - Porno im Exil?

Friday, May 23rd, 2008

>
> > Und zwar Beweise dass Pornografie schädlich ist - das ist
> > schliesslich die Behauptung und daraufhin gibt es ein Gesetz welches
> > nicht nur Auswirkungen auf die Porno-Branche hat sondern in erster
> > Linie auf mich als lebendes rumlaufendes Wesen welches Sex hat!
>
> Dann bringe du doch bitte mal gute Gruende dafuer das Pornos
> keinerlei Beschraenkung unterliegen sollten.
Wieso? Rechtsstaatliches Prinzip einer freiheitlich-demokratischen
Grundordnung: erlaubt ist, was nicht verboten ist, und Verbote sind
zu begründen. Nicht umgekehrt. Außerdem gehören Verbote eigentlich
immer mal wieder auf das Fortbestehen ihrer Begründbarkeit
untersucht. Nichts anderes wird hier gerade in bezug auf Pornographie
angeregt.
> Wenn es nach dir ginge koennte man auch gleich Hardcore am Nachmittag
> auf dem Kinderkanal senden.
Wer sagt dir, daß Kinder, die schon recht früh mehr Sex sehen würden
- interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens ohnehin die
Bezeichnung “Hardcore” für die Darstellung auch von eigentlich ganz
normalem Sex - davon irgendwie geschädigt würden? Ich halte die
Annahme für nicht ganz unberechtigt, daß eher das Gegenteil der Fall
sein könnte, daß der heutige Umgang mit Sex, weiterhin geprägt durch
jahrundertealte, verlogene christliche Moralvorstellungen,
schädlicher ist als jede andere Herangehensweise.
> Ein wesentlicher Punkt ist, das es der Wille der Gesellschaft
> ist Pornos gewissen Beschraenkungen zu unterwerfen.
Dann sollen sie das zuhause selbst regeln, aber das nicht als Maßstab
für alle durchsetzen wollen. Das gilt insbesondere für den PC, wer
will, darf ja daheim gerne auch Filter einsetzen.
[…]

Nicht nur für AWM - Porno im Exil?

Friday, May 23rd, 2008

pornoind keine reine Interessenvertretung nur für Adultwebmaster.
Wir setzen uns ebenso mit Beschwerden von Kunden auseinander und
haben hierfür auch eine “Beschwerdestelle” eingerichtet, wo Kunden
“auffällige” Angebote melden können. Ebenso gibt es die Möglichkeit
uns Spammail weiterzuleiten. Hier veruchen wir die Urheber ausfindig
zu machen - was natürlich nicht immer von Erfolg gekrönt ist.
Ebenso stehen wir dem Webmaster zur Seite und informieren ihn über
aktuelle Urteile und helfen ihm das “Juristendeutsch” zu verstehen.
Auch versuchen wir dem Webmaster bei der Erstellung von
userfreundlichen Seiten zu unterstützen.
Wer das Gütesiegel haben möchte, muss z.B. auf “Popupgewitter”
verzichten und darf z.B. auch keine Autodialer einrichten.
Dieses wird bei der Aufnahme geprüft. Sollte sich danach etwas zum
negativen ändern wird das Gütesiegel aberkannt und kann auch nicht
mehr beantragt werden.
Nicht alle AWM sind Abzocker. Leider ist die Branche durch einige
“Spezialisten” etwas in Verruf geraten. Aber dieses war schon immer
so und ist auch in anderen Bereichen nicht anders.
In jeder Branche gibt es schwarze Schafe - und was schafft mehr
Aufsehen - über positives oder negatives zu berichten ?
Auch RTL berichtet gerne über “Abzockdialer” und warnt davor. Aber
auch RTL setzt auf ihren Erotikseiten diese Dialer ein.
Torsten Wenzel