Sexualforschung - Porno im Exil?

May 6th, 2008

porno David!
Ich bin hocherfreut endlich mal Quellenangaben von empirischen
Studien über Sexualverhalten lesen zu können anstatt irgendwelche
Branchenquerelen und böse Zeigefinger.
Nach der Lektüre stellen sich mir natürlich noch mehr Fragen als
vorher.
Diese Fragen gehören aus meiner Sicht auf breiter Front diskutiert,
denn wenn Verbote schädigen geht das alle Bürger an.
Ich frage mich warum bei diesem Thema die Medien mit Scheuklappen
rumlaufen anstatt sich auf Daten zu stützen die andere Ergebnisse
bringen - auch wenn sie unbequem sind.
Journalisten sind sicher auch nur Menschen mit eigenen
Moralvorstellungen - aber diese Vorstellungen sollten doch ein
berufliches Selbstverständnis beeinhalten welches eine unabhängige
Berichterstattung möglich macht, anstatt sich durch
Pseudo-Jugendschutz selbst den Ast anzusägen auf dem der freie
Journalismus sitzt.
Durch die Empfehlung einer Quasi-Behörde “Eintritt für Porno im
Internet” zu nehmen macht sich der Staat zum Zuhälter.
Dieser Umstand alleine gehört schon an den Medien-Pranger.
Der Aufwand der hier betrieben wird um angeblich Jugendliche von
sexuellen Darstellungen fernzuhalten mutet gemessen am Nutzen grotesk
an.
Bezogen auf das Internet:
a. der Nutzer braucht einen Internetzugang den man in der Regel nur
als Erwachsener beziehen kann.
b. Porno überfällt niemanden auf der Startseite - man muss danach
suchen.
Es gibt Filterprogramme die Inhalte ausschliessen wenn man doch seine
Kinder mal an den PC lässt oder Internetzugänge in Schulen
einrichtet.
Es sind also längst technische Möglichkeiten vorhanden seitens der
Eltern und Erzieher das Surfverhalten Jugendlicher zu kontrollieren.
Der staatliche Eingriff ist also ein Eingriff in meine persönliche
Freiheit als Erwachsener und kein Jugendschutz im Sinne des

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