Archive for May 18th, 2008

andere Pornos? - Porno im Exil?

Sunday, May 18th, 2008

porno…nun werd ich aber neugierig, welche pornos du dir da so
> reinziehst :-) Nur, wenn zufällig einer läuft (jetzt nicht lachen: auf Arte z.B.).
Ansonsten halte ich mich lieber an die viel schönere Realität.
>
> den abschnitt habe ich nicht ganz verstanden, denn er klingt wie “die
> katze beisst sich in den schwanz. wie du aus den untersuchungen ja
> erfahren kannst, sind sexualstraftäter wesentlich weniger in
> berührung mit pornografie gekommen.
> wenn du nun den rückschluss ziehst, dass kinder, welche opfer solcher
> gewalttaten werden und diese gleichzeitig pornografie konsumieren
> dann später selbst straftäter werden, dann würde ja eine solche
> untersuchung andere zahlen hervorbringen, oder??????
Hervorgebracht werden sie von realer Gewalt. Wenn sie aber noch
zusätzlich mit Pornos gefüttert werden, machts das bei ihnen nicht
besser, sondern kann schwere Traumata hervorrufen, wo
schlimmstenfalls Serienkiller erzeugen. Die Ursache liegt aber
keinesfalls bei den Pornos, die sind allerhöchstens Auslöser. Gäbe es
keine Pornos, würden aber sicher andere Auslöser auftauchen
(irgentwelche Gegenstände, die gar nix mit Sex zutun haben, aber
damit in verbindung gebracht werden). Es geht darum, dass man
Psychopathen (in sexueller Hinsicht)nicht noch unbedingt mit
Gewaltpornos füttern sollte.
>
> fakt ist, dass wir mit dem zensurparagraphen keine seele davon
> abhalten können porno zu konsumieren - im gegenteil - wir treiben sie
> genau in diesen winkel der legalität wo ein gesunder geist nicht mehr
> sicher ist, ob er zu den geächteten der gesellschaft gehört.
>
Das stimmt, aber vielleicht könnte man mal Pornos anbieten, die
irgentwie zur Verbesserung beitragen, denn auch in den Pornos wird ja
Sex meist als etwas irgendwie “Anrüchiges”, dem normalem Leben nicht
entsprechendes verkauft. Das kann ja den Frust auch erhöhen, wenn im
Pornofilm die Mädels dem Typen aus der Hand fressen und in der
Realität traut er sich nicht, eins anzusprechen. Oder Filme, die
vortäuschen, ein Samenerguß müßte mindestens 2 Liter ergeben und der
Schwanz steht immer und ist mindestens 3 Meter lang und er befriedigt
locker drei Weiber gleichzeitig und…und…und. Das macht doch noch
unzufriedener, oder nicht?

Mutter und Hure … - Porno im Exil?

Sunday, May 18th, 2008

porno.. heute hatte ich echt Sextag - lol - morgen muss ich mal
wieder was arbeiten. Aber diese Diskussion macht wirklich mal Spass
Aber Marlene … ich denke ThomyO hat schon verstanden was Du sagen
willst - und ich auch, hoffe ich jedenfalls :-) aber dieses hier

Das führte dazu, dass die Frauen sich das sexuelle Empfinden
quasi “abgewöhnt” haben. Jeder Mann hielt sich zu Hause einen
Brutkasten, denn man glaubte zeitweise, der Samen sei die eigentliche
Frucht und die Frau brüte ihn nur aus und weil die Frauen aber
ansonsten zur Keuschheit genötigt wurden, wenn der Sex nicht zum
Zwecke der Fortplanzung war, hielten sich die Männer nebenher noch
auf den Körper reduzierte “Instrumente” zur eigenen Lustbefriedigung:
Sklavinnen, Dienstmädchen, oder gingen ins Bordell (Das habe ich
übrigens nicht nur auf der unten angegebenen seits, sondern auch auf
einer Erotikseite gefunden). Sie haben sich die Frauen also in
zweifacher Weise dienlich gemacht, als Mutter und als Hure.

Das genau zeigt doch wie unsinnig der heutige Umgang mit Sexualität
für beide Geschlechter ist.
Das Verbot von Pornobildern ist nur der Auswuchs genau dieses
Mechanismus und fördert auch die Prostitution, weil eben wie oben
beschrieben das System selbst Prostituierte hervorbringt - die
Nachfrage eben seitens der Männer die zu Hause die Mutter halten.
Nun haben wir gottseidank die gesellschaftliche Tendenz dass Frauen
ihren
eigenen Beruf ausüben dürfen - war vor noch garnicht so langer
Zeit ohne Zustimmung des Mannes nicht möglich dass die Ehefrau
arbeiten geht … wers nicht glaubt - ich stamme noch aus dieser
Generation und hab es hautnah mit erlebt.
Diese Chancen der Frauen sich aus diesem Korsett zu befreien und ihr
Leben selbst in die Hand zu nehmen und damit auch selbst ihre
Sexualität frei zu leben nahmen sich die Frauen in der Vergangenheit
oft selbst wieder weg in dem sie Porno mit Gewalt gleich setzten wie
z. B. immer wieder in der Emma zu lesen war. Ich behaupte die
selbsternannten Frauenrechtlerinnen wollten damals eher die erlebten
Frustrationen den Männern zurück geben als Freiheit und
Selbstbestimmtheit der Frauen erreichen. Sie waren damit nicht besser
als die Männer die Frauen “hielten”.
Auch behaupte ich dass Frauen wesentlich öfter den Erziehungsurlaub
in Anspruch nehmen hat den Grund der Bequemlichkeit seitens der
Frauen - bestenfalls noch den Grund dass sie immer noch als Mutter
und nicht als selbstbewusste Frau und Partnerin in der Gesellschaft
definiert werden, bzw. sich selbst so definieren.
Alles in allem leben wir immer noch in einem Patriachat welches
Frauen suggeriert - du bist nur gut als Mutter und wenn Du selbst
Deine Bedürfnisse leben willst darfst Du keine Partnerin sein sondern
bist eine Hure. Das Verbot der Pornografie ist nur ein Mittel diesen
Zustand zu erhalten und die Töchter zu Müttern zu erziehen die mit
Sex am besten nichts zu tun haben.
Ich bin dafür die Prostitution zum Beruf zu erklären - damit würden
auf einen Schlag alle Huren den Status erhalten der ihnen in einem
Patriachat gebührt - als systemerhaltendes Element eben dieses
gesellschaftlichen Systems und als Garant für ein ruhiges
Mütterdasein anderer Frauen … und die Männer können sich weiter
Gedanken machen ob Porno schlecht für die Kinder ist…
herby