pornoWas für ein lächerlicher Blödsinn. Eltern mit Kind eine “Minderheit”?
> > *Kennst* du überhaupt die Zahlen oder plapperst du nur die Panikmache
> > irgendwelcher populistischen Wichtigtuer nach?
>
> Deine Statistik auf der angegebenen Seite bezieht sich auf 1999,
> stellt also keine Entwicklung dar (wie es z.B. im Jahre 2030
> aussieht, bei gleichbleibenden Werten), sagt also zu diesem Thema nix
> aus!
Stimmt so nicht. Die Datenbasis der Altersaufbau-Grafik
(Alterspyramide) zu einem Stichtag umfaßt ja alle vorangegegangenen
Geburten und Todesfälle, also die *Entwicklung* bis zu dem Stichtag.
Zum Jahre 2030 sagen Statistiken normalerweise erst mal grundsätzlich
nichts aus, das Orakeln und Wahrsagen bleibt mit allen Unsicherheiten
(du kommst unten ja selber zu der Erkenntnis) der Job der
Prognostiker.
> “Die Geburtenrate sinkt in Ostdeutschland noch stärker als im Westen
> des Landes. Während 1950 jede westdeutsche Frau rechnerisch knapp 2,1
> Kinder zur Welt brachte, waren es zuletzt nur noch 1,4 Kinder, wie
> das Institut der Deutschen Wirtschaft mitteilte. In Ostdeutschland
> sank die Geburtenrate im gleichen Zeitraum sogar von 2,4 auf 1,1
> Kinder. 1999 seien im Osten nur noch 107.000 Geburten gezählt worden,
> 1980 seien es noch zweieinhalb so viel gewesen, teilte das Institut
> mit.”
Nun ja. Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
(http://www.bib-demographie.de/demolage.htm) liegt das Geburtenniveau
“schon seit etwa 25 Jahren (…) um etwa ein Drittel unter dem Stand,
der für den sog. Generationenersatz erforderlich ist”. Das bezweifelt
ja auch keiner. Mit der Zeit ausgerechnet der geburtenstarken
Jahrgänge, siehe Alterspyramide, als Vergleich lassen sich aber auch
die wildesten Spekulationen rechtfertigen. Tatsache ist, daß ein
Aussterben der deutschen Bevölkerung heute genauso wie vor 25 Jahren
blödsinnige Panikmache ist, und daß der Bevölkerungsstand an sich
heute wie vor 25 nicht wirklich Anlaß zur Sorge gibt. Und gäbe er es,
müßte man halt die Grenzen wieder durchlässiger gestalten, was
ohnehin wünschenswert wäre, so what?
> Die schlechten Prognosen gehen natürlich von dem Fall aus, dass es so
> bleibt oder schlimmer wird (denn Hellsehen kann natürlich keiner).
Richtig. Und auch die Statistik kann nicht hellsehen.
> Könnte sich also auch wieder entschärfen.
Genau. Während Änderungen in den gesellschaftlichen Strukturen dafür
eine Voraussetzung bieten würden, die allerdings Kinderlose wiederum
nicht benachteiligen dürfen.
> Eine Verschiebung auf ein
> höheres Gebäralter von Müttern ist laut deiner Statistik kaum
> nennenswert (andere Statistik auf der Seite). Nimmt man die steigende
> Lebenserwartung hinzu, dann kann das tatsächlich in 20-30 Jahren ein
> Problem werden. (Eine andere Statistik von deiner angegebenen Seite
> bezieht sich allgemein auf Bevölkerungswachstum, nicht nur
> Geburtenrate. In der Zeit, wo sie gestiegen ist, hatten wir eine hohe
> Zahl an Aussiedlern(c.a 1990-1997), die ja erst seit 1989 ohne
> Probleme aus den Ostländern raus dürfen. Hatte also einen Anstieg der
> Bevölkerung zur Folge, was man damals auch an einem absolut
> schwierigem Wohnungsmarkt merkte, hat aber seine Ursachen nicht einer
> steigenden Geburtenrate)
Ist bekannt, und? Diese sogenannten Spätaussiedler sind
verfassungsmäßige Deutsche, und ich habe das Aussterben der deutschen
Bevölkerung bezweifelt, nicht das insgesamt niedrige Niveau der
Geburtenrate. Könntest du vielleicht mal ein bißchen bei dem Punkt
bleiben, auf den du antwortest?
> > Und während die politische Führung dieses Landes in der
> > Steuergesetzgebung kontinuierlich bis zum heutigen Tag Familien mit
> > Kindern fördert und bevorzugt und damit eine Form des Zusammenlebens
> > fördert, die für ein wirklich vernünftiges Heranwachsen des
> > Nachwuchses denkbar ungeeignet ist, sind es in Wirklichkeit die
> > Gesellschafts-*strukturen*, die es den Eltern so schwer machen. Aber
> > darüber nachzudenken würde ja Arbeit machen und auf Widerstände
> > stoßen.
>
> Familienpolitik ist echt ein Witz und fuer Alleinerziehende erst
> recht (Da sprech ich aus Erfahrung). Für die Versorgung meines Kindes
> habe ich (neuerdings Steuerklasse 1) genau 154