Archive for July, 2008

Weitgehende Zustimmung! - Porno- oder Webradiopatent?

Monday, July 21st, 2008

porno Muss gar nicht mal sein und ist wohl auch nicht wünschenswert. Aber
> eine kleine Novelle des Patentrechts würde viel Ärger ersparen: der
> Begriff der Gebrauchsüblichkeit wäre dahin auszudehnen, dass der
> Patentschutz auf eine Sache, Idee usw. nur angewendet werden kann,
> wenn diese in ihrem Gebrauch oder inneren Gut nicht bereits defacto
> zu Allgemeingut geworden ist. Das verhindert, dass Patentinhaber erst
> den finanziellen Erfolg “ihrer” Idee abwarten, und dann
> Produkt-/Ideeverwender, die zu diesem Zeitpunkt bereits durch die
> Macht des Faktischen gebunden sind, “abkassieren”.
noch besser eine Pflicht einen Nachweis über den Einsatz vergebener
Lizenzen innerhalb einer bestimmten Frist. Sprich jemand muss die
Lizenz erworben haben, einsetzen (produktiv, nicht irgendwie
Testhalber) und es muss ein bestimmter Prozentsatz der
Weltbevölkerung betroffen (Bindung an ein allgemein erschwingliches
Produkt im Konsumbereich (z.B. Automobilbau, Unterhaltungs und
Informationselektronik, Kosmetik …) bzw. bei branchenbezogenen
Patenten (Schiffsbau, Luftfahrt) in üblichem Umfang) sein um zu
vermeiden das sich 5 Dummyunternehmen die Lizenz zuteilen lassen und
dann in den Schrank legen.
> Insgesamt muss natürlich das internationale Patentrecht erheblich
> vereinheitlicht werden, …Schlagworte: Software-Patente, Patente auf
> “Geschäftsideen” usw.
nur wäre hier ein strikteres eingrenzen der patentierbaren Verfahren
wünschenswert.
> fbahr

Freiheit

Monday, July 21st, 2008

href=”http://www.musicampus.de/2008/07/19/gina-lisa-goes-porno/”>pornoshalb kommen sie gar nicht auf die Idee,
> dass sie es locker selber steuern können (ist auch immer wieder eine
> tolle Ausrede: “Ohhh, ich konnte mich nicht beherrschen, meine Triebe
> waren stärker!”).
Wenn ich mir manche Männer anschaue, dann weiß ich nicht, ob die Idee
einer willentlichen Steuerung ihnen nicht schlicht zu hoch ist…
> Es ist nicht das Problem von Frauen, wenn Männer
> nicht lernen (aus dieser falschen Vorstellung heraus), dass es ihr
> Hirn ist, was den Schwanz steuert (auch unbewußte Einflüsse kann man
>
sich bewußt machen)und nicht umgekehrt.
Najaa… also als Biologe muss ich da vielleicht schon ‘mal
einflechten, dass es zwar das Gehirn, nicht notwendigerweise aber das
Bewusstsein ist… Und gerade was die Verhaltensebene angeht, sind
Männchen und Weibchen schon auf *sehr* unterschiedliche Ziele
evoluiert: Weibchen bekommen nicht mehr Nachkommen, wenn sie mit
jedem Männchen in’s Bett hüpfen, die bekommen mehr Nachkommen
(grossgezogen), wenn sie deren Versorgung sichern können. Das ist bei
Männchen deutlich anders, da kann sich der Quickie ind der
Besenkammer schon in gesteigerter Nachkommenschaft manifestieren.
Was den Kontrolleinfluss der unterbewussten Ebene angeht, würde ich
das im Übrigen auch bei Frauen nicht unterschätzen. Aber es läuft
eben auf einer ganz anderen Zeitschiene ab. Und der “Einsatz” bei
einer Frau ist verhältnismäßig hoch (er war’s jedenfalls bis zur
Erfindung der Pille… also während der 4 Mio Jahre, in denen sich
das Verhaltenrepertoire ausgebildet hat).
>
Also ihr Männer mögt ja schwanzgesteuert
>
sein… (und solchen Menschen wird die Macht über Staaten und große
> Firmen überlassen, wenn sie nicht einmal Herr über ihren eigenen
> Körper sind und sich von ihrem Gehängsel bestimmen lassen.
> Verantwortungslos!)…
Und insofern ist das schon leider auch das Problem aller Menschen,
nicht nur der Männer… Gerade das Agreesionsverhalten bei Menschen
läuft zwar ritualisiert, aber letztlich schon sehr archaisch ab.
Insofern ist dieses ganze Heldengeschrei in den USA auch nichts
anderes als ein brüllender Affenhaufen, nur mit übleren
Konsequenzen…
> Wir Frauen hingegen steuern uns, abgesehen von
> Extremsituationen, über unseren Willen, wenn es um unsere
> persönlichen Dinge geht
Die Leute, die sich professionell mit dem Verhalten beim Menschen
beschäftigen, würden die alleinige Herrschaft des Willens eher für
einen Selbstbetrug halten. Was Du für eine willentliche Entscheidung
hältst, läßt sich im Tomograph schon darstellen, bevor es Dir bewußt
wird… Das mit dem freien Willen ist eine ganz schwierige Kiste…
wenn’s gut läuft, integriert er die persönlichen Werte, die Du
irgendwann bewusst oder unbewusst für richtig erkannt hast, wenn’s
schlecht läuft, verkauft Dir Dein Unterbewußtsein seine Entscheidung
mit einer netten Geschichte.
> Aber die eigene
> Entscheidungsfreiheit über seine Sexualität, die hat man sehr wohl!
Die sollte man anstreben als gebildeter Mensch. Völlig trennen von
den evolutionären Wurzeln des Sexualverhaltens, nämlich einen hohem
Reproduktionserfolg zu sichern, läßt es sich nicht. Und wenn frau und
man sich dessen nicht bewusst sind, dann schon gleich gar nicht.
Ich finde es im Übrigen recht spannend, dass ausgrechnet beim Thema
Porno Threads auf diesem Niveau laufen…
Einen schönen Abend allerseits!
Kabe

Es gibt Hoffnung - Porno- oder Webradiopatent?

Monday, July 21st, 2008

pornor reißt sich demnächst das ganze Internet unter den Nagel?
So lange sie so unfähig bleiben wie Acacia Research niemand. Die
Väter des Internet waren weitaus cleverer als die Patenthaie von sich
glauben. Das, was das WWW (das fälschlicherweise immer als das
Internet gesehen wird) durch href=”http://www.vdopreview.com/vdopreview_RvOyRM0lfFM_Watch-Crissy-Moran-Videos-For-Free.html”>macht, ist nur ein schwacher Abklatsch
von dem was schon lange da war:
http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1

So hätte ich es mir gewünscht: - Porno im Exil?

Sunday, July 20th, 2008

porno ist in der Bundesrepublik Deutschland die Legislative ein
> Gesetzeswerk nach “Anschein” … wie soll ich das bitte meinen
> Kindern beibringen?
Probiers mit der Wahrheit. Wir leben eben nicht in einer
Vernunftgesellschaft sondern in einer Iteressensgesellschaft.
Entscheidungen
werden gefällt weil Gruppen diese eben
‘duchdrücken’ konnten. Diese Interessen können materiell
oder eben nur geistige Blähungen sein wie in diesem Fall.
Mit Vernunft, Logik oder gesunden Menschenverstand hat
das aber auch gar nichts zu tun. Wenn Deine Kinder anfangen
die Welt mit dem Verstand erklären zu wollen, kann das schnell
zu Depressionen führen. Wir können die Welt nur durch
Interessen erklären.
Vergiss das Grundgesetzt. Die 2/3 Mehrheit die es braucht
ist bei vielen Dingen (die ja ‘offensichtlich’ sind) schnell
zusammen. Und über die wenigsten Grundgesetzänderungen wird
öffentlich diskutiert.
Und gib ihnen noch den Tipp, den ich gerne früher gehabt
hätte. Idealvorstellungen wie Ehrlichkeit, Rücksicht oder
Treue sind gut für freundschaftliche Beziehungen. In jeder
anderen Beziehung können sie kontraproduktiv sein und führen
schnell zu massiven Nachteilen.
Gruß,
Noel
PS: Das klang negativer als ich es eigentlich beabsichtig
habe. Aber wenn man sich mit ein paar Dingen abfindet
ist das Leben viel einfacher. Ich komme heute nur noch
selten ins Grübeln.

Milchmännchen-These - Porno im Exil?

Sunday, July 20th, 2008

pornoaa… also als Biologe muss ich da vielleicht schon ‘mal
>
einflechten, dass es zwar das Gehirn, nicht notwendigerweise aber das
> Bewusstsein ist… Und gerade was die Verhaltensebene angeht, sind
> Männchen und Weibchen schon auf *sehr* unterschiedliche Ziele
> evoluiert: Weibchen bekommen nicht mehr Nachkommen, wenn sie mit
> jedem Männchen in’s Bett hüpfen, die bekommen mehr Nachkommen
> (grossgezogen), wenn sie deren Versorgung sichern können. Das ist bei
> Männchen deutlich anders, da kann sich der Quickie ind der
> Besenkammer schon in gesteigerter Nachkommenschaft manifestieren.
Wenn man unsere nächsten Verwandten anschaut, die Bonobos, dann haben
die gar keinen Sex, um für Nachkommen zu sorgen, sondern aus
Vergnügen. Wir Menschen haben ja auch keine bestimmte
Fruchtbarkeitszeit im Jahr. Außerdem, wieso können Frauen gut und
gerne 50 mal am Tag, wenn einmal im Jahr für die Fortpflanzung
ausreicht, während Männer da viel begrenzter sind?. Wieso bildet Sex
auch bei Männern das Oxytocin-Hormon (bewirkt Treue), wenn die
eigentlich für das wahllose Verstreuen ihrer Gene geschaffen sind? Da
läßt die Biologie mit ihrer Milchmännchen- These aber so einige
Fragen offen.
>
> Was den Kontrolleinfluss der unterbewussten Ebene angeht, würde ich
> das im Übrigen auch bei Frauen nicht unterschätzen.
Schon klar, dass es nicht immer so klappt, aber wieso sollte ich Lust
haben, wenn ich einfach keine habe? Anzunehmen, ich hätte sie in
Wirklichkeit und würde sie nur verdrängen, finde ich schon echt an
den Haaren herbeigezogen.
>
>
> Und insofern ist das schon leider auch das Problem aller Menschen,
> nicht nur der Männer… Gerade das Agreesionsverhalten bei Menschen
> läuft zwar ritualisiert,
…wobei es durchaus Leute gibt, die je nach Erziehung, aber auch
eigenen Überzeugungen, gar nicht auf die Idee kommen immer gleich
auszurasten. Die haben einfach andere Strategien gelernt, wie sie mit
ihrer Wut umgehen. (Aggression ist nämlich eine Folge von Wut und
kein Gefühl an sich)
>
>> Die Leute, die sich professionell mit dem Verhalten beim Menschen
> beschäftigen, würden die alleinige Herrschaft des Willens eher für
> einen Selbstbetrug halten.
Da gibt es wohl geteilte Meinungen. Die neueren gehen von einer
wechselwirkenden Mischung von Anlagen, Umwelt und freiem Willen aus.
Wo kommt z.B. kreatives Denken her, wobei es sich nicht um
Reproduktion, sondern Neuschöpfung handelt?
>
> > Aber die eigene
> > Entscheidungsfreiheit über seine Sexualität, die hat man sehr wohl!
>
> Die sollte man anstreben als gebildeter Mensch. Völlig trennen von
> den evolutionären Wurzeln des Sexualverhaltens, nämlich einen hohem
> Reproduktionserfolg zu sichern, läßt es sich nicht.
Scheint sich aber bereits getrennt zu haben, fühlt sich jedenfalls
keiner für sinkende Geburtenraten verantwortlich. Das es da
biologische Grundlagen gibt, bezweifelt ja keiner, aber wie hoch
deren Einfluß ist, das ist die Frage. Und was ist mit den
Homosexuellen? Haben die nicht auch Lust am Sex auch ohne
Reproduktionswillen? …oder Transsexuelle?…Biologische
Abartigkeiten oder einfach eine andere (kreative) Möglichkeit? Die
Vielfalt, die es beim menschlichem Verhalten gibt, kann man m.E.
nicht mit diesen biologischen Thesen erklären, es sei denn man hält
manche Leute für “unnormal” und ich dachte, über diese Diffamierung
wären wir langsam hinweg.

Danke für die Antwort - Porno im Exil?

Saturday, July 19th, 2008

porno…des oefteren den massiven
> Eindruck, dass viele Menschen Internetz in erster Linie als
> Wichsvorlage verstehen. Das halte ich fuer einen schweren Denkfehler,
> wenngleich ich um die Verbreitung der Dinge weiss. TV ist meiner
> Meinung nach viel besser als Wichsvorlage gemeint.
Ok - in dem Punkt muß ich dir Recht geben, daß wohl das
Informations-Potential des Internets nicht allzu stark in den Köpfen
der Mehrheit steckt. Liegt wohl mitunter daran, daß bei Gesprächen
meist so was kommt wie ‘Mensch gestern hab ich per ZUFALL nei heiße
Schnecke gesehen…..’ Die wenigsten werden dagegen sagen ‘… und
dabei hab ich mich 3 Stunden durch die Querverweise auf wissen.de
gelesen….’
> Siehe oben - ich halte WWW bislang fuer (auf die breite Masse
> gesehen) ein grosses Missverstaendnis. Zu selbigem hat die
> XXX-Industry erheblich beigetragen und ist mir daher zuwider (weil
> viele ’serioese’ Anbieter unter diesem Ruf leiden). Details gibts
> auch, mir fehlt aber die Zeit zum Aufschreiben.
Die XXX-Industrie hat doch nur den Bedarf gedeckt, oder hab ich da
einen Denkfehler? - Hat es nicht vor dem Internet schon diverse
Heftchen an den Tanken gegeben, hat nicht der Hustler in den 70ern
schon Erfolg gehabt oder der Playboy? Hat es nicht schon
0190.ruf.mich.an Nummern gegeben lang vor den Dialern (die ich damit
nicht verteidigen will, obwohl ein moderates Zahlungssystem das
zeitabhängig abrechnet durch einige schwarze Schafe in Verruf
gekommen ist).
Ich denke es ist für mich eher zu tolerieren, daß jemand der
ansonsten keine Chance auf die Erfahrung hat, lieber die Mädchen im
Internet zum ausziehen bewegt (cams) als daß er dies auf der Straße
machen muß mit Androhung zur Gewalt.
> @heise = Wie waere es mal mit einem Beitrag zur rein quantitativen
> Verbreitung von Fickseiten und deren Anteil am gesamten WWW-Umsatz?
> Zahlen lassen sich googlen und so.
Keine schlechte Anregung - vielleicht horchen dann die Herren
Politiker mal auf und müssen den Punkt ‘Kosten’ im Gesetzesvorschlag
mal überdenken, wenn sie die Steuereinbußen mal sehen *G*.
Danke für die Antwort, jetzt versteh ich dein erstes Posting eher
Mike

Re: Milchmännchen-These ;-) - Porno im Exil?

Friday, July 18th, 2008

pornonn man unsere nächsten Verwandten anschaut, die Bonobos, dann haben
> die gar keinen Sex, um für Nachkommen zu sorgen, sondern aus
> Vergnügen.
Unsere nächsten Verwandten haben zum einen schon eine deutlch
unterschiedliche Sozialstruktur, und außerdem hat bei Bonobos Sex
auch eine ganz wesentlich aggressionshemmende Funktion innerhalb der
Gruppe! Ich habe im Übrigen auch nicht behauptet, dass die Sorge für
die Nachkommen der einzige Grund für Sex wäre… würde mir nicht im
Traum einfallen…
> Wir Menschen haben ja auch keine bestimmte
> Fruchtbarkeitszeit im Jahr. Außerdem, wieso können Frauen gut und
> gerne 50 mal am Tag, href=”http://www.teeny-porno.com/blog/teeny/private-porno-von-jennyn-madrigal.html”>wenn einmal im Jahr für die Fortpflanzung
> ausreicht, während Männer da viel begrenzter sind?
50 mal? Aber nicht mit Lust - oder? Doch? Uiii.
Im übrigen ist gerade die Unsicherheit des Unfruchtbarkeitszeitraumes
ein wesentliches Element, dass den Stress durch Nachstellung
reduziert.
> Wieso bildet Sex
> auch bei Männern das Oxytocin-Hormon (bewirkt Treue), wenn die
> eigentlich für das wahllose Verstreuen ihrer Gene geschaffen sind?
Erstens glaube ich Letzteres nicht (auch Männchen verstreuen ihre
Gene an möglichst gute Partner), und zur ersten Frage kann ich mich
nicht begründet äußern. Durchaus möglich aber, dass dies von den
Frauen manipuliert wird ;-) > Da läßt die Biologie mit ihrer Milchmännchen- These aber so einige
> Fragen offen.
Da läßt *jede* These einige Fragen offen. Das heißt nur noch lange
nicht, dass sie Blödsinn ist.
> Schon klar, dass es nicht immer so klappt, aber wieso sollte ich Lust
> haben, wenn ich einfach keine habe? Anzunehmen, ich hätte sie in
> Wirklichkeit und würde sie nur verdrängen, finde ich schon echt an
> den Haaren herbeigezogen.
Volle Zustimmung!
> …wobei es durchaus Leute gibt, die je nach Erziehung, aber auch
> eigenen Überzeugungen, gar nicht auf die Idee kommen immer gleich
> auszurasten. Die haben einfach andere Strategien gelernt, wie sie mit
> ihrer Wut umgehen. (Aggression ist nämlich eine Folge von Wut und
> kein Gefühl an sich)
Wir sollten vielleicht erstmal definieren, was wir unter Aggression
verstehen, bevor wir hier in die Tiefe gehen… Aggression im
biologische Sinn hat mit “Ausrasten” nicht unbedingt etwas zu tun,
sondern kann sich auch ganz gesittet äußern - deswegen aber nicht
weniger wirksam… auch in Bonobo-Gruppen gibt es Aggression, auch
wenn sie sich nur selten gewaltsam entlädt.
> Da gibt es wohl geteilte Meinungen. Die neueren gehen von einer
> wechselwirkenden Mischung von Anlagen, Umwelt und freiem Willen aus.
Was ich im Übrigen für richtig halte. Da wir nur an unserem Willen
wirklich arbeiten können, sind die darüber hinausgehenden Faktoren
eher Rahmenbedingungen, mit denen man bewusst umgehen sollte… was
aber eben auch heißt, dass man sich bemühen sollte, sie zu verstehen.
> Wo kommt z.B. kreatives Denken her, wobei es sich nicht um
> Reproduktion, sondern Neuschöpfung handelt?
Neuverknüpfung und Schrägverknüfung von Bekanntem? Jede Neuschöpfung
hat ihre Basis. Es ist daher auch kein Zufall, dass viele - auch
bahnbrechende - Neuschöpfungen parallel ablaufen.
> Scheint sich aber bereits getrennt zu haben, fühlt sich jedenfalls
> keiner für sinkende Geburtenraten verantwortlich.
Ich sprach ja von den evolutionären Grundlagen für’s Sexualverhalten.
Dummerweise sind diese instinktive Mechanismen im Zeitalter der
Empfängnisverhütung in Hinsicht auf die Fortpflanzung nur noch wenig
wirksam. Und die Geburtenrate wurde eben in der Vergangenheit auch
schon nicht bewußt gesteuert, sondern fiel als Nebenprodukt der
Sexualität automatisch ab, solange genug zu essen da war. Der
einzelne Mensch hatte nie das “Ziel”, sich zu vermehren. Nur: die,
die jetzt noch da sind, stammen alle von Menschen ab, die Sex hatten.
Hohe Nachkommenschaft ist u.a. in gewisser Weise vom Sexualverhalten
abhängig, und damit nimmt dies auch eine Schlüsselrolle in der
Evolution des Verhaltens ein.
> Das es da biologische Grundlagen gibt, bezweifelt ja keiner,
> aber wie hoch deren Einfluß ist, das ist die Frage.
Menschen gibt es seit wenigen Millionen Jahren. Erst seit einigen
hundert Jahren nimmt der Mensch bewußt Einfluß auf seine Reproduktion
(Abtreibung und Verhütung), und entkoppelt damit die Fortpflanzung
immer stärker vom Sexualverhalten. Der triebhafte Teil unseres
Verhaltensrepertoires ist kein relevantes Stück weiter als in der
Bronzezeit. D.h.: Wesentliche grundlegende Unterschiede zwischen den
Geschlechtern, die evolutionär einfach zwingend sind, weil sie sich
lohnen, das relevante Instinktrepertoire ist genau dasselbe. Der
einzige Unterschied ist, dass wir uns darüber heute klarer werden
können.
Das kuriose an solchen Diskussionen ist häufig, dass gar kein
Interesse besteht, sich über den Anpassungswert von Verhalten zu
informieren. Solange man das nicht versucht, braucht man gar nicht zu
diskutieren, wie hoch dieser Einfluss ist.
> Und was ist mit den
> Homosexuellen? Haben die nicht auch Lust am Sex auch ohne
> Reproduktionswillen? …oder Transsexuelle?
Lust am Sex ist schon bei beiden Geschlechtern “in den Genen”. Und
ein bißchen Streuung ist auch immer da (Homosexualität kommt übrigens
auch bei Tieren vor). Und kulturell kann sich da auch einiges
überformen…
> Die
> Vielfalt, die es beim menschlichem Verhalten gibt, kann man m.E.
> nicht mit diesen biologischen Thesen erklären, es sei denn man hält
> manche Leute für “unnormal” und ich dachte, über diese Diffamierung
> wären wir langsam hinweg.
Es ging mir nicht darum, hier ein universelles Erklärungsmodell
aufzustellen - schon gar nicht für die Vielfalt menschlicher
Sexualität. Es liegt mir auch wirklich fern, Leute mit anderer
Sexualität als der meinen als anormal zu diffamieren.
Es geht um ‘was Anderes: Die Unterschiede im Sexualverhalten zwischen
Männern und Frauen haben u.a. relevante biologische Gründe, die
verstehbar sind und die es sich zu verstehen lohnt. Sonst wird
einfach alles auf eine abstrakte Konstruktion der Triebe reduziert,
die zum Verständnis und damit zu einer bewussten Willensbildung
leider nur wenig beiträgt.
Ciao
Kabe

Entschuldigung !! - Porno-Links unter Uni-Adresse

Wednesday, July 16th, 2008

pornoaja fuer den Fall, dass er dem Gericht glaubhaft versichern
>
kann, dass sein eigener Name “Unig Oettingen” ist, oder
> “Unigo Ettingen” oder so aehnlich, kann er mit der Domain
> www.unigoettingen.de machen was er will und hat rein garnichts
> zu befuerchten.
> …fuer den Fall, dass er nicht so heisst muss er nur noch
> schnell ne Namens-Aenderung beantragen… *g*
Ich habe mich daraufhin dazu hinreissen lssen Name und Adresse
des
beim Denic eingetragenen Domaininhabers in diesem Formum zu
veroeffentlichen.
Heute, nachdem sich im Newsticker zeigte, dass der Student unschuldig
ist und ich die Kommentare der anderen Leser gelesen hatte habe ich
sofort eingesehen, was das fuer eine dumme Aktion war.
Es war nie bewusst meine Absicht dem Studenten zu schaden.
Hiermit moechte ich mich nochmals beim betroffenen
Studenten in aller Form entschuldigen.
Als ich mich telefonisch beim betroffenen Studenten gemeldet habe, hat
er mir die Situation nochmal erklaert. Er war Inhaber der Domain, hat
die Domain aber nie genutzt und vor mehreren Monaten (ich glaube er
sagte Februar) die Loeschung der Domain beantragt, was er auch heute
mehrfach der anrufenden Presse nachweisen konnte.
Es war nie meine Absicht hier irgendwas loszutreten oder irgendjemanden
zu motivieren beim Studenten zuhause aufzutauchen, wie es hier in
einigen Kommentaren zu lesen war.
Gruesse
Ismir Schlecht
An TylerDurdon: Danke fuer Dein eMail, sie kam aber zu spaet. Trotzdem
danke.

Re: Porno-Biz != Prostitution - Stockholm in Ängsten

Wednesday, July 16th, 2008

porno
> > Im Gegenteil, ich wuerde es eher mit Sklavenhandel vergleichen. Wer
> > die Beine nicht breit macht, bekommt halt “auf die Fresse”. Da geht
> > es weniger um Spass und Geld, sondern vielmehr um das nackte
> > Ueberleben im wahrsten Sinne des Wortes.
>
> Dann laß mal Quellen für die Informationen rüberwachsen. Ich denke
>
nicht, daß ein so großes Unternehmen wie die Privat-Group es sich
> erlauben kann, die Darsteller mit Schlägern zur Arbeit zu zwingen.
> Ich denke, dass Berühmtheiten wie Dolly Buster da auch durchaus
> Chancen auf Zeugenschutzprogramme hätten und aussagen könnten.
Danke, hätte ich nicht klarer ausdrücken können. Ich glaube kaum,
dass man einen “Hochglanz”-Porno wie die Private-Produkte mit
geschlagenen, misshandelten Frauen (und Männern) drehen kann -
besonders bei *der* Kameraführung (Nahaufnahmen etc) sind blaue
Flecken, Wunden, Narben, etc. selbst mit Profischminke nicht mehr zu
vertuschen, ganz abgesehen vom allgemeinen Eindruck, den man von den
Schauspielern hat (gut ernährt, durchtrainiert)…
[…]
> Was natürlich für irgendwelche inoffiziellen Hinterhofbordelle mit
> Frauen, die schon deshalb abhängig sind, weil sie die deutsche
> Sprache nicht sprechen, so nicht gilt.
[…]
… so ist es… denn da sehen die Frauen, die zur Prostitution
*gezwungen* werden (wie man ab und an mal in irgendeiner
Enthüllungsreportage zu sehen bekommt) schon ziemlich anders aus.

Du gibts Dir selbst die Antwort - Porno im Exil?

Wednesday, July 16th, 2008

pornos ist danach, wenn “deutscher porno” verboten ist? dann nämlich
> befinden sich millionen von frei zugänglichen, ausländischen seiten
> weiterhin “ungeschützt” im netz. die zwangsläufige folge wäre -
> solche angebote auszusperren. es geht aber technisch gar nicht
> einzelne angebote zu filtern. demnach müssten alle länder, die sich
> nicht an deutsche jugendschutzbestimmungen halten (also alle)
> ausgefiltert werden.
Die ganze Diskussion ist meiner Ansicht nach nur vorgeschoben. Selbst
wenn sich Anbieter in De. daranhalten existieren die ausländischen
Seiten, so wie Du oben schreibst. Daher wird es auch nicht lange
dauern, bis diverse Filter- und Sperrforderungen auftauchen, da ja
der Jugendschutz im Netz wirkungslos verpufft. Ich bin fast soweit
zu gleuben, daß dies Absicht ist, denn nur so können dann “Argumente”
gefunden werden um das Netz weiter zu reglementieren bzw. eine breite
Masse der Bevölkerung hintersich zu wissen.
Letztendich ist es das Ziel der diversen Maßnahmen (Büssow, filternde
Suchmaschinen mit länderbezogenen Inhalt) den Zugriff auf unzulässige
Inhalte für den user zu erschweren oder gar unmöglich zu machen. Dies
läßt sich aber nur erreichen indem
a) gezeigt wird, daß Gesetze unwirksam sind und daher von der
Gesellschaft
die Forderung nach besseren Maßnahmen kommt
b) eine Überwachungsdruck aufgebaut wird, der die Schere im Kopf
etabliert
c) der Bevölkerung weisgemacht wird, daß sich im Netz nur böse
Neonazis, Revisionisten, Betrüger; Raubkopierer usw. rumtreiben
d) immer behauptet wird, es dürfen keine rechtsfreie Räume existieren
(Iich glaube nicht, daß es ein großes Problem wäre eine Seite aus dem
Netz zu bekommen, wenn sie in dem Staat wo sie auf dem Server liegt,
also gehostet wird illegal ist.
Den “rechtsfreien Raum” gibt es für mich nicht. Nur wenn ich von
meiner Warte aus in ein anderes Rechstssystem schaue (was meist mit
einem anderen Staat gleichzusetzen ist), nur dann kann ich einen
quasi “rechtsfreien Raum” erkennen. Er ist aber keiner, da andere
Länder andere Sitten.)
Der Staat/Gesellschaft sieht im Netz eine Bedrohung, denn je mehr
Leute online gehen um so mehr entwickelt sich die individuelle
Massenkommunikation und nur hier im Netz kann der Staat die Sachen
wer was verbreitet nicht mehr kontrollieren und genau dies macht im
Angst.
bombjack